Kriegsschauplatz Ostsee 1919-1945, Band 6 (1943)

59,95 

Mit der achtbändigen Edition erhält der Leser im ersten Band einen Überblick über die Zwischenkriegszeit von1919 bis 1939. Die nachfolgenden Bände beinhalten die jährlichen kriegsgeschichtlichen Ereignisse von 1939bis 1945 im Seegebiet der Ostsee und ihren Eingängen. Hierbei werden alle Ostseeanrainerstaaten in die Betrachtung mit einbezogen. Schwerpunkt in den Darlegungen ist der Kampf der deutschen Kriegsmarine um den Erhalt der Seeherrschaft auf dem Kriegsschauplatz der Ostsee im Zusammenwirken mit der Luftwaffe und der näheren Landfront.
Die militärpolitische Lage zu Beginn des Kriegsjahres 1943 war gekennzeichnet von der Niederlage der deutschen 6. Armee bei Stalingrad, die den Wendepunkt des Krieges markierte. Die Westalliierten erklärten auf ihrer Januar-Konferenz in Casablanca den Achsenmächten den Krieg bis zur bedingungslosen Kapitulation. Der deutsche Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Goebbels, proklamierte daraufhin den „totalen Krieg“, was für das Oberkommando der Wehrmacht u. a. die Veranlassung war, zur strategisch defensiven deutschen Kriegsführung überzugehen. Nach den Worten von Goebbels erklärte dieser die Tatsache durch den Begriff „Festung Europa“. Im Januar trat bei der Kriegsmarine ein Führungswechsel ein. Neuer Oberbefehlshaber wurde der zum Großadmiral ernannte Befehlshaber der U-Boote, Karl Dönitz. Gemäß seiner Verfügung trat ab 1. Februar 1943 eine weitreichende Umorganisation in Kraft, die mit der Schaffung neuer Marineoberkommandos verbunden war. Für den Seekrieg in der Ostsee war jetzt das „Marineoberkommando Ostsee“ zuständig. Mit Unterstützung des finnischen Waffengefährten gelang es im Finnischen Meerbusen erfolgreich ein Durchbrechen sowjetischer U-Boote in die Ostsee zu verhindern.
Ein erweitertes Marine-Bauprogramm, das „Flottenbauprogramm 1943“, war trotz intensiver Bombardierungen der westalliierten Luftwaffe gegen die Zentren der deutschen Rüstungsindustrie begonnen worden. Eine vorgetäuschte Landungsabsicht der Westalliierten im Westraum führte in Dänemark zu verstärkten Sabotageanschlägen, wodurch am 29. August der militärische Ausnahmezustand verhängt worden war und Dänemark seine bisherige relative Selbständigkeit verlor. Zahlreiche historische und technische Detailangaben, viele bisher unveröffentlichte Fotos, Karten und Tabellen ergänzen das sorgfältig zusammengestellte Buch. Für Historiker oder einem geschichtsinteressierten Leserkreis bietet es eine einmalige Möglichkeit zur Spurensuche im Ostseeraum. Es sollte in jeder Bibliothek als Nachschlagewerk vorhanden sein, da es ein einmaliges Zeugnis dieser Zeit darstellt. Der Band 6 (1943) umfasst 475 Seiten, 613 Fotos und 39 übersichtlich gestaltete Karten sowie 5 Schiffsverlustlisten (durch Waffeneinwirkung wurden 206 Schiffs- und Bootsverluste ermittelt).
613 Fotos und 39 Karten.

Artikelnummer: A128940
Kategorien:, , ,
Gewicht 1,9 kg
Buchautor

ISBN

Seiten