Sonderkommando Dora. Erkundungen in der Wüste Libyens vom Mai 1942 bis Januar 1943

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In 1942, the SONDERKOPMMANDO DORA was the second major operation after OPERATION SALAM, which the German foreign counterintelligence had organized on African soil to create useful maps for the Rommel campaign. Many official march reports, private diaries, private letters and photo albums of participants now make it possible for the first time to compile a complete documentation of the activities of this special unit.
The history of obtaining the scientific results, their exploitation during and after the Second World War and many other interesting details are now available in this book.
Here is an experience of a combatant, date 18th of July 1942:
Nikolaus Benjamin Richter: The sight that presented itself to us there is probably the most incredible experience I have had so far in my life. And even our oldest and most spoiled expedition members unanimously admitted that they have never experienced such a situation, nor seen such a situation, yes, that we have probably all seen and experienced the eighth wonder of the world …
As if spellbound, we stared at this wonder in the Sahara, in the heart of the glowing desert, where we had driven over 100 km, only through yellow sand, over stones and over black volcanic ash. We got into our car and drove slowly on the uppermost flat ridge of the ash cone the whole round.
It was as if you were flying in an airplane over one of the most beautiful oases, so quiet lay the cars, and always new lakes, green lush reeds, salt strips, red water pools, even the blue of the lakes was as monstrous as it can only be described as fairytale-like. It was a tremendous impression.
With 167 pictures (some of them in colour), some coloured maps, bilbiography, register of persons, index of places. All maps of the Sonderkommando DORA also can be ordered for 64,00 Euro. Please write us an e-mail or call us.

Das SONDERKOMMANDO DORA war 1942 der zweite große Einsatz nach der OPERATION SALAM, den die deutsche Auslandsabwehr auf afrikanischem Boden organisiert hatte, um brauchbare Karten für den Rommel-Feldzug zu erstellen. Viele offizielle Marschberichte, private Tagebücher, private Briefe und Fotoalben von Teilnehmern ermöglichen es nun zum ersten Mal, eine lückenlose Dokumentation der Tätigkeiten dieser Sondereinheit zusammenzustellen. Die Geschichte der Erlangung der wissenschaftlichen Ergebnisse, ihre Verwertung während und nach dem Zweiten Weltkrieg und viele weitere interessante Details liegen in diesem Buch nun vor.
Hier Eindrücke von drei Kriegsteilnehmern:
18. Juli 1942:
Nikolaus Benjamin Richter: Der Anblick, der sich uns dort bot, ist wohl das unglaublichste Erlebnis, das ich bisher in meinem Leben hatte. Und selbst unsere ältesten und verwöhntesten Expeditionsmitglieder gaben einstimmig zu, dass sie noch nie eine derartige Situation erlebt, noch ein Derartiges gesehen haben, ja, dass wir wohl alle das achte Weltwunder gesehen und erlebt haben … Wie gebannt starrten wir dieses Wunder in der Sahara, im Herzen der Glutwüste, an, wohin wir über 100 km gefahren waren, nur durch gelben Sand, über Steine und über schwarze Vulkanasche. Wir bestiegen unseren Wagen und fuhren langsam auf dem obersten flachen Grat des Aschenkegels die ganze Runde ab. Es war, als ob man im Flugzeug die Runde über eine der herrlichsten Oasen flog, so ruhig lagen die Wagen, und immer neue Seen, grüne saftige Schilfstellen, Salzstreifen, rote Wassertümpel, auch das Blau der Seen war so ungeheuer, wie man es nur als märchenhaft bezeichnen kann. Es war ein ungeheurer Eindruck.«
Wolfgang Pillewizer: »Die in breiter Front den leichten Abhang emporjagenden Fahrzeuge stoppten plötzlich an einer jähen Kante. Eine völlig neuartige Welt lag vor uns. Wir standen am Rand einer riesigen, kreisrunden Schüssel von gut 10 km Umfang, deren Außenflanken unmerklich sanft zur umgebenden Wüste hinabsanken, die aber nach innen zu in steilen Hängen wohl 100 m abfiel. Inmitten der schwarzen, von Asche bedeckten Kraterschüssel erhob sich ein braunroter Lavakegel mit Rinnen und Runsen, der selbst wieder einen mächtigen Kraterschlund an seiner Spitze trug. Doch die große Überraschung lag unten in der Mulde zwischen Zentralkegel und Außenkrater. Dort schlangen sich blaue Seen um den Fels-Berg, umgürtet von breiten grünen Schilfsäumen.
Georg Knetsch: Überwältigend ist der Eindruck des Vulkans Wau en Namus. Wochenlang hatte man nichts gesehen als das Blaugelb des Himmels und der Erde, mehr unterstrichen als gestört durch die weißen Kalkwände verlorener kleiner Wadis. Plötzlich steht mitten in dem unendlichen Farbenzweiklang, völlig kahl und schwarzblau, ein Aschenkreis von nicht weniger als 20 km Durchmesser. Aschenrippeln hinter Aschenrippeln, wenige Zentimeter bis anderthalb Meter hoch. Spiegelnde Luftschichten lagern darauf und kleine gelbe Sandwirbel wandern darüber hinweg.
167 (teilweise farbige) Fotos, einige farbige Kartenausschnitte, Literaturverzeichnis, Bildquellen, Personenregister, Ortsregister.
Die gesammelten Karten des Sonderkommando DORA können zum Preis von 64,00 Euro auch bestellt werden. Schreiben Sie uns bitte oder rufen Sie uns an.
Dieses akribisch recherchierte Buch kann wärmstens empfohlen werden. Der Autor, der selbst viele Male die Wüste befahren hat, bekam im Militärarchiv Freiburg Zugang zum gesamten Kartenmaterial und hat alles zum Geheimkommando der Wissenschaftlergruppe zusammengetragen.

Gewicht 2,08 kg
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